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E-Autos, Hybrid & Wasserstoff

Korrosionsschutz für E-Autos & Hybrid – fachgerecht mit Hochvoltqualifikation.

Korrosionsschutzarbeiten an Elektro- und Hybridfahrzeugen erfordern nicht nur Kenntnisse über Karosserie, Unterboden und Hohlräume. Hochvoltbatterie, Leitungen, Sensorik und weitere technische Komponenten müssen bei jeder Arbeit berücksichtigt werden. Unsere dafür eingesetzten Mitarbeiter verfügen über eine entsprechende Hochvoltqualifikation und werden regelmäßig geschult. So können wir Korrosionsschutzarbeiten an elektrifizierten Fahrzeugen fachgerecht planen und durchführen, ohne sensible technische Bereiche wie gewöhnliche Unterbodenflächen zu behandeln.

Hochvoltqualifizierte Mitarbeiter
Regelmäßige Schulungen
Sensible Fahrzeugtechnik berücksichtigen
E-Autos, Hybrid & Wasserstoff – Rostschutzklinik
Fachkenntnis für elektrifizierte Fahrzeuge

Warum ist Hochvoltqualifikation beim Korrosionsschutz wichtig?

Wer an einem Fahrzeug mit Hochvoltsystem arbeitet, muss die besonderen Gefährdungen und technischen Besonderheiten dieser Fahrzeuge kennen und bei seiner Tätigkeit berücksichtigen. Das gilt auch dann, wenn nicht am Hochvoltsystem selbst gearbeitet wird, sondern beispielsweise an Karosserie-, Hohlraum- oder Unterbodenbereichen.

Deshalb werden Korrosionsschutzarbeiten an Elektro- und Hybridfahrzeugen bei uns durch entsprechend hochvoltqualifizierte beziehungsweise geschulte Mitarbeiter ausgeführt. Unsere Mitarbeiter werden hierfür regelmäßig weitergebildet.

Damit können technische Ausschlussbereiche erkannt, sensible Komponenten berücksichtigt und die eigentlichen Korrosionsschutzarbeiten kontrolliert durchgeführt werden.

Hochvoltqualifikation bedeutet für uns: wissen, wie man sicher am elektrifizierten Fahrzeug arbeitet – und ebenso wissen, welche Komponenten nicht Bestandteil unserer Korrosionsschutzarbeit sind.
Andere Technik – gleiches Grundprinzip

Was ist beim Korrosionsschutz eines E-Autos anders?

Korrosion betrifft auch bei elektrifizierten Fahrzeugen metallische Fahrzeug- und Karosseriestrukturen. Gleichzeitig befinden sich am Unterboden und innerhalb des Fahrzeugs zusätzliche technische Komponenten, die bei jeder Behandlung berücksichtigt werden müssen.

Dazu können Batteriegehäuse, Hochvoltleitungen, elektrische Anschlüsse, Sensorik, Kühlsysteme und großflächige Unterbodenabdeckungen gehören.

Deshalb wird ein konventioneller Schutzaufbau nicht einfach unverändert auf ein E-Auto übertragen.

Bei elektrifizierten Fahrzeugen entscheidet nicht nur, wo Schutz sinnvoll ist – sondern genauso wichtig, wo kein Material hingehört.
Unterschiedliche Antriebskonzepte

Ist ein Elektroauto beim Korrosionsschutz dasselbe wie ein Hybridfahrzeug?

Nein. Batterieelektrische Fahrzeuge, Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge unterscheiden sich in Aufbau und Anordnung ihrer technischen Komponenten.

Bei Hybridfahrzeugen kommen elektrische Antriebskomponenten und klassische Verbrennungstechnik zusammen. Dadurch können sich Unterbodenstruktur, Wärmebereiche, Leitungsführung und Zugänglichkeit zusätzlich unterscheiden.

Deshalb wird auch innerhalb der elektrifizierten Fahrzeugwelt jedes Fahrzeug separat betrachtet.

Zentrale Unterbodenkomponente

Welche Rolle spielt das Batteriegehäuse beim Korrosionsschutz?

Bei vielen batterieelektrischen Fahrzeugen befindet sich ein großflächiges Batteriegehäuse im Unterbodenbereich. Dieses ist Bestandteil des technischen Antriebssystems und wird von uns nicht wie eine normale Karosseriefläche behandelt.

Bei der Schutzplanung berücksichtigen wir deshalb Lage, Zugänglichkeit, angrenzende Fahrzeugstrukturen und vorhandene Schutzbereiche.

Korrosionsschutzmaterial wird nicht pauschal auf Batteriegehäuse oder deren technische Anschlüsse aufgebracht.

Die Hochvoltbatterie ist kein Unterbodenblech – sie ist eine sensible technische Komponente.
Mechanischer Schutz ist nicht Korrosionsschutz

Ist eine Schutzplatte unter der Hochvoltbatterie automatisch Korrosionsschutz?

Nein. Abdeckungen oder Schutzplatten können abhängig von der Fahrzeugkonstruktion mechanische, aerodynamische oder andere technische Aufgaben erfüllen.

Sie ersetzen nicht automatisch den Korrosionsschutz angrenzender Karosserie- und Fahrzeugstrukturen.

Gleichzeitig werden solche Bauteile nicht ohne technischen Grund wie gewöhnliche Unterbodenflächen beschichtet.

Viele Bereiche liegen hinter Abdeckungen

Welche Rolle spielen Unterbodenverkleidungen bei E-Autos?

Elektrifizierte Fahrzeuge besitzen häufig umfangreiche Unterbodenverkleidungen. Dadurch können Fahrzeugstrukturen, Leitungen und technische Komponenten von außen nur eingeschränkt sichtbar sein.

Welche Verkleidungen für Befundung oder Behandlung entfernt werden müssen, hängt von Fahrzeugkonstruktion, Zugänglichkeit und vereinbartem Leistungsumfang ab.

Nur so viel wie erforderlich

Werden Unterbodenverkleidungen bei jedem E-Auto vollständig entfernt?

Nein. Eine vollständige Demontage sämtlicher Unterbodenverkleidungen ist kein pauschaler Standard.

Entfernt werden nur Bauteile, bei denen dies für Befundung, Zugänglichkeit oder den vereinbarten Korrosionsschutz technisch sinnvoll beziehungsweise erforderlich ist.

Sensible Hochvolt- und Antriebskomponenten werden dabei entsprechend berücksichtigt.

Leitungen sind keine Beschichtungsfläche

Wie werden Hochvoltleitungen beim Korrosionsschutz berücksichtigt?

Hochvoltleitungen und ihre Befestigungen gehören zu den sensiblen technischen Bereichen eines elektrifizierten Fahrzeugs. Sie werden bei Planung und Applikation berücksichtigt und nicht pauschal mit Korrosionsschutzmaterial überzogen.

Auch Steckverbindungen, Kennzeichnungen und technisch relevante Zugänge müssen erkennbar und funktional bleiben.

Moderne Fahrzeuge überwachen ihre Umgebung

Warum muss Sensorik bei der Applikation berücksichtigt werden?

Moderne Fahrzeuge besitzen zahlreiche Sensoren, Steckverbindungen und technische Bauteile am beziehungsweise nahe dem Unterboden.

Korrosionsschutzmaterial darf deren Funktion, Beweglichkeit oder Zugänglichkeit nicht beeinträchtigen.

Deshalb gehört kontrollierte Applikation bei modernen Fahrzeugen zwingend zum Schutzkonzept.

Mehr Material ist nicht mehr Schutz, wenn es auf dem falschen Bauteil landet.
Technische Systeme berücksichtigen

Warum sind Kühlsysteme und thermisch belastete Bereiche relevant?

Elektrifizierte Fahrzeuge können zusätzliche Kühlsysteme, Leitungen und thermisch beanspruchte technische Bereiche besitzen.

Solche Komponenten dürfen nicht pauschal mit denselben Materialien behandelt werden wie normale Karosserie- oder Unterbodenflächen.

Welche Bereiche geschützt werden können, richtet sich nach Funktion, Material und technischer Umgebung.

Karosseriestrukturen bleiben schutzrelevant

Ist Hohlraumversiegelung auch bei E-Autos möglich?

Auch elektrifizierte Fahrzeuge besitzen je nach Konstruktion Schweller, Holme, Säulen und andere innenliegende Karosseriestrukturen.

Welche Hohlräume behandelt werden können, hängt vom Fahrzeug, vorhandenen Zugängen und angrenzenden technischen Komponenten ab.

Eine fachgerechte Hohlraumkonservierung wird deshalb fahrzeugspezifisch geplant.

Mehr zur Hohlraumversiegelung →

Wissen, was hinter der Verkleidung liegt

Warum sind technische Fahrzeugdaten bei elektrifizierten Fahrzeugen besonders wichtig?

Hohlräume, Unterbodenstrukturen, Leitungswege, Abdeckungen und sensible Komponenten unterscheiden sich zwischen Fahrzeugmodellen erheblich.

Unsere technische Datenbasis mit Informationen für tausende Fahrzeuge und Fahrzeugvarianten hilft dabei, konstruktive Besonderheiten und mögliche Zugänge richtig einzuordnen.

Technische Unterlagen ersetzen dabei nicht die tatsächliche Fahrzeugprüfung – sie ergänzen sie.

Fahrzeugkenntnis bedeutet bei moderner Technik auch zu wissen, welche Bereiche nicht behandelt werden dürfen.

Mehr zu unseren Konservierungsplänen →

Schutz rund um sensible Technik

Welche Unterbodenbereiche können bei E-Autos geschützt werden?

Geeignete Karosserie-, Träger-, Falz- und andere Metallbereiche können abhängig von Fahrzeugkonstruktion und Zustand in den Korrosionsschutz einbezogen werden.

Technische Komponenten werden nicht allein deshalb zu Behandlungsflächen, weil sie sich am Unterboden befinden.

Vor jeder Maßnahme wird deshalb geklärt, welche Fläche welche Funktion besitzt.

Mehr zum Unterbodenschutz →

Der Unterboden bleibt mechanisch exponiert

Spielen Steinschlag und Aufsetzen auch bei E-Autos eine Rolle?

Auch bei elektrifizierten Fahrzeugen können Unterbodenverkleidungen, Karosseriestrukturen und Schutzschichten durch Steinschlag, Aufsetzen oder andere mechanische Einwirkungen beschädigt werden.

Dabei muss klar unterschieden werden, ob eine normale Schutzschicht oder eine sensible technische Komponente betroffen ist.

Beschädigungen an Batterie-, Hochvolt- oder anderen sicherheitsrelevanten Komponenten gehören nicht in eine normale Korrosionsschutzbehandlung.

Technische Schäden an Hochvolt- oder Antriebskomponenten müssen zunächst entsprechend fachgerecht geprüft beziehungsweise instandgesetzt werden, bevor angrenzende Korrosionsschutzarbeiten beurteilt werden können.

Korrosionsschutz ersetzt keine Batterie-/HV-Schadensdiagnose.

Mehr zum Steinschlagschutz →

Korrosion bleibt Korrosion

Was passiert, wenn an einem E-Auto bereits Rost vorhanden ist?

Korrosion an dafür geeigneten Fahrzeug- und Karosseriestrukturen wird genauso ernst genommen wie bei anderen Fahrzeugen.

Zugängliche Rostbereiche, geschädigte Beschichtungen und freigelegte Metallflächen werden abhängig von Bauteil, Material und technischer Umgebung beurteilt.

Eine neue Schutzschicht ersetzt keine notwendige Rostbehandlung.

Auch beim E-Auto gilt: Ein technisch moderner Antrieb macht eine schlechte Untergrundvorbereitung nicht besser.

Mehr zu Rostbehandlung & Grundversiegelung →

Sauber beurteilen – kontrolliert reinigen

Welche Rolle spielt die Reinigung bei elektrifizierten Fahrzeugen?

Verschmutzungen können vorhandene Schutzschichten, Schäden und Korrosionsstellen verdecken. Eine geeignete Reinigung kann deshalb notwendig sein, um den tatsächlichen Zustand beurteilen zu können.

Welche Methode eingesetzt werden kann, hängt von Fahrzeug, Bauteil, Verschmutzung und vorhandener technischer Umgebung ab.

Sensible elektrische und technische Komponenten werden dabei entsprechend berücksichtigt.

Zwei Antriebssysteme in einem Fahrzeug

Was ist bei Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeugen besonders?

Hybridfahrzeuge verbinden elektrische Komponenten mit klassischer Verbrennungstechnik. Dadurch können Hochvolttechnik, Abgasanlage, Kraftstoffsystem und unterschiedliche thermische Bereiche innerhalb eines Fahrzeugs zusammentreffen.

Für den Korrosionsschutz bedeutet das, dass verschiedene technische Zonen sorgfältig voneinander abgegrenzt werden müssen.

Der Schutzaufbau wird deshalb nicht pauschal über den gesamten Unterboden vereinheitlicht.

Alternative Antriebstechnik

Was ist bei Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeugen zu beachten?

Fahrzeuge mit Brennstoffzellen- beziehungsweise Wasserstofftechnik besitzen zusätzlich zum elektrischen Antrieb weitere technische Komponenten, Leitungen, Tanks und Sicherheitssysteme.

Diese Wasserstoff- beziehungsweise Gassystemkomponenten sind nicht Bestandteil einer normalen Korrosionsschutzbehandlung.

Korrosionsschutz wird ausschließlich an dafür geeigneten Fahrzeug- und Karosseriestrukturen geplant. Die vorhandene alternative Antriebstechnik wird dabei als technischer Ausschluss- beziehungsweise Sicherheitsbereich berücksichtigt.

Wasserstofftechnik wird im Rahmen unserer normalen Korrosionsschutzbehandlung nicht geöffnet oder bearbeitet.
Fahrzeugtechnik respektieren

Welche Rolle spielen technische Vorgaben des Fahrzeugs?

Bei modernen Fahrzeugen müssen vorhandene technische Vorgaben, Ausschlussbereiche und konstruktive Besonderheiten berücksichtigt werden.

Korrosionsschutz darf Funktion, Wartbarkeit und Zugänglichkeit sensibler Fahrzeugkomponenten nicht beeinträchtigen.

Keine pauschalen Aussagen

Beeinflusst zusätzlicher Korrosionsschutz die Herstellergarantie?

Garantie- und Gewährleistungsbedingungen können sich je nach Hersteller, Fahrzeug, Bauteil und konkreter Maßnahme unterscheiden. Deshalb treffen wir dazu keine pauschale Aussage für alle Fahrzeuge.

Bei bestehenden Garantiefragen sollte der konkrete Einzelfall anhand der jeweiligen Herstellerbedingungen geprüft werden.

Erst erkennen, was vor uns steht

Wie beginnt der Korrosionsschutz bei einem elektrifizierten Fahrzeug?

Zunächst betrachten wir Fahrzeugkonstruktion, Unterboden, vorhandene Abdeckungen, zugängliche Karosseriestrukturen, vorhandene Beschichtungen, erkennbare Korrosion und sensible technische Bereiche.

Zusätzlich berücksichtigen wir, ob es sich um ein batterieelektrisches Fahrzeug, einen Hybrid oder ein anderes alternatives Antriebskonzept handelt.

Unsere Hochvoltqualifikation bildet dabei die fachliche Grundlage dafür, die besonderen technischen Bereiche eines elektrifizierten Fahrzeugs bei den Korrosionsschutzarbeiten entsprechend zu berücksichtigen.

Mehr zu Befundung & Beratung →

System statt Elektro-Spezialprodukt

Wie wird [RSK]® PROTECT360 bei E-Autos und Hybridfahrzeugen eingesetzt?

[RSK]® PROTECT360 ist kein spezielles Elektroauto-Produkt und kein starres Beschichtungspaket. Das System verbindet Zustandsbewertung, Fahrzeugkenntnis, Vorbereitung, notwendige Rostbehandlung, markenunabhängige Materialauswahl, Hohlraum-, Unterboden- und gegebenenfalls mechanischen Schutz.

Bei elektrifizierten Fahrzeugen kommen zusätzlich die Hochvoltqualifikation unserer Mitarbeiter und die konsequente Berücksichtigung sensibler Batterie-, Hochvolt-, Leitungs- und Sensorsysteme hinzu.

Echter Korrosionsschutz ist ein System – kein Produkt.

Mehr über Material & [RSK]® PROTECT360 →

Material nach Bauteil und Funktion

Verwenden wir bei E-Autos spezielle Korrosionsschutzmaterialien?

Die Rostschutzklinik arbeitet markenunabhängig. Welche Materialien eingesetzt werden, richtet sich nach geeignetem Untergrund, Bauteil, vorhandenen Schutzschichten und der jeweiligen Schutzfunktion.

Sensible Hochvolt- und Elektronikkomponenten werden nicht dadurch zu Behandlungsflächen, dass sie sich am Unterboden befinden.

Die Materialwahl erfolgt deshalb gemeinsam mit der Entscheidung, wo überhaupt behandelt werden darf.

Vorsorge statt Eingriff um jeden Preis

Kann Korrosionsschutz bereits bei einem neuen E-Auto sinnvoll sein?

Das kann sinnvoll sein, wenn Fahrzeugkonstruktion, vorhandene Schutzschichten und spätere Nutzung eine ergänzende Vorsorge sinnvoll erscheinen lassen.

Werkseitige Schutzmaßnahmen werden dabei nicht pauschal entfernt oder abgewertet.

Entscheidend ist, welche geeigneten Fahrzeugstrukturen zusätzlichen Schutz benötigen und welche technischen Bereiche unangetastet bleiben müssen.

Auch Elektrofahrzeuge haben eine Vorgeschichte

Was ist bei einem gebrauchten E-Auto besonders wichtig?

Bei einem gebrauchten elektrifizierten Fahrzeug können frühere Reparaturen, Unfallschäden, beschädigte Unterbodenverkleidungen, Werkstattarbeiten, Winterbetrieb und vorhandene Altbeschichtungen die heutige Ausgangslage beeinflussen.

Besonders wichtig ist die klare Trennung zwischen normalen Korrosionsschutzbereichen und möglicherweise beschädigter Antriebstechnik.

Technische Schäden an Hochvolt- oder Batteriekomponenten müssen außerhalb einer normalen Korrosionsschutzbehandlung fachgerecht geklärt werden.

Sicherheit geht vor Korrosionsschutz

Was passiert nach einem Aufsetz- oder Unfallschaden im Batterie-Unterbodenbereich?

Wenn ein Schaden im Bereich einer Hochvoltbatterie oder anderer sensibler Antriebskomponenten vorliegt, steht zunächst die dafür erforderliche technische Prüfung beziehungsweise Reparatur im Vordergrund.

Korrosionsschutz ersetzt keine sicherheits- oder antriebstechnische Schadensbewertung.

Bei möglichem Hochvoltschaden kommt zuerst die technische Sicherheit – danach kann über angrenzenden Korrosionsschutz gesprochen werden.
Spätere Arbeiten können Schutzbereiche verändern

Warum sollten spätere Werkstattarbeiten berücksichtigt werden?

Reparaturen, Demontagen, Unterbodenarbeiten oder der Austausch technischer Komponenten können vorhandene Schutzbereiche später verändern.

Nach größeren Eingriffen beziehungsweise bei sichtbaren Beschädigungen kann deshalb eine erneute Betrachtung angrenzender Korrosionsschutzbereiche sinnvoll sein.

Dokumentieren, was tatsächlich behandelt wurde

Wie werden die Arbeiten am E-Auto dokumentiert?

Jeder Kunde erhält bei der Fahrzeugabholung ein gedrucktes Serviceheft der Rostschutzklinik. Darin werden die tatsächlich ausgeführten Korrosionsschutzarbeiten und die verwendeten Materialien dokumentiert.

Gerade bei technisch komplexen Fahrzeugen bleibt damit nachvollziehbar, welche Fahrzeugbereiche tatsächlich Bestandteil des Korrosionsschutzauftrags waren.

Auch spätere Korrosionsschutz-Nachkontrollen werden im Serviceheft dokumentiert.

Die wesentlichen Arbeitsschritte werden bei uns intern fotografisch festgehalten. Dadurch können wir auch bei späteren Kontrollen nachvollziehen, welche Maßnahmen am Fahrzeug durchgeführt wurden.

Eine vollständige Fotodokumentation für den Kunden kann bei Auftragserteilung gegen eine Schutzgebühr von 50 € zusätzlich bestellt werden.

Korrosionsschutz kontrollieren – nicht das Hochvoltsystem diagnostizieren

Warum ist die jährliche Nachkontrolle auch bei E-Autos sinnvoll?

Mechanische Belastungen, Steinschlag, Aufsetzen, Werkstattarbeiten und Alterung vorhandener Beschichtungen können zugängliche Korrosionsschutzbereiche später verändern.

Deshalb können unsere Kunden ihr Fahrzeug jährlich kostenlos zur Korrosionsschutz-Nachkontrolle vorstellen. Dabei beurteilen wir die zugänglichen Schutzbereiche und dokumentieren die Kontrolle im Serviceheft.

Diese Korrosionsschutz-Nachkontrolle ist keine Batterie-, Hochvolt- oder Antriebsdiagnose.

Falls Ausbesserungen oder weitere Korrosionsschutzarbeiten sinnvoll erscheinen, werden diese vor der Durchführung abgestimmt und separat berechnet.

Kontrolle kostenlos. Arbeiten transparent. Maßnahmen nur nach Abstimmung.
Nach mechanischen Schäden genauer hinsehen

Wann kann eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll sein?

Nach starkem Aufsetzen, beschädigten Unterbodenverkleidungen, Reparaturen oder sichtbaren Schäden an behandelten Fahrzeugbereichen kann eine zusätzliche Zustandskontrolle sinnvoll sein.

Bei möglichen Schäden an Batterie-, Hochvolt- oder Antriebskomponenten ist dagegen zunächst eine dafür qualifizierte technische Prüfung erforderlich.

So viel wie sinnvoll – nicht so viel wie möglich

Braucht jedes E-Auto Hohlraum-, Unterboden- und Steinschlagschutz gleichzeitig?

Nein. Nicht jede verfügbare Maßnahme ist automatisch bei jedem elektrifizierten Fahrzeug notwendig oder technisch sinnvoll.

Fahrzeugkonstruktion, vorhandene Schutzschichten, sensible technische Komponenten, Nutzung und aktueller Zustand bestimmen den möglichen Schutzumfang.

Bei modernen Fahrzeugen kann ein wichtiger Teil fachgerechter Arbeit darin bestehen, bestimmte Bereiche bewusst nicht zu behandeln.

Vom Fahrzeug zur fachgerechten Schutzplanung

Wie läuft der Korrosionsschutz bei einem E-Auto oder Hybrid ab?

01

Fahrzeug & Antriebskonzept erfassen

Fahrzeugtyp, Baujahr, elektrisches beziehungsweise hybrides Antriebskonzept und Nutzung werden berücksichtigt.

02

Zustand beurteilen

Unterboden, vorhandene Beschichtungen, zugängliche Karosseriestrukturen, Korrosion und erkennbare Schäden werden betrachtet.

03

Sensible Bereiche identifizieren

Batteriegehäuse, Hochvoltleitungen, Sensorik, technische Aggregate und weitere Ausschlussbereiche werden bei der Planung berücksichtigt.

04

Zugänglichkeit & Vorbereitung klären

Notwendige Demontage, Reinigung und Oberflächenbearbeitung erfolgen ausschließlich an dafür geeigneten Bereichen und abhängig vom tatsächlichen Befund.

05

Schutz gezielt umsetzen

Hohlraum-, Unterboden-, Grund- und gegebenenfalls mechanischer Schutz werden ausschließlich auf dafür geeigneten Fahrzeugbereichen aufgebaut.

06

Dokumentieren & kontrollieren

Ausgeführte Korrosionsschutzarbeiten werden im Serviceheft dokumentiert und können später jährlich kostenlos kontrolliert werden.

Kompletten Ablauf ansehen →

Anderer Fahrzeugtyp?

Ihr Fahrzeug gehört zu einer anderen Fahrzeugwelt?

Auch für Neuwagen und Gebrauchtwagen, Youngtimer und Oldtimer, Geländewagen, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge berücksichtigen wir jeweils unterschiedliche konstruktive und nutzungsbedingte Besonderheiten.

Alle Fahrzeugwelten ansehen →

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Korrosionsschutz bei E-Autos & Hybridfahrzeugen

Haben Ihre Mitarbeiter eine Hochvoltqualifikation?

Ja. Die für Korrosionsschutzarbeiten an Elektro- und Hybridfahrzeugen eingesetzten Mitarbeiter verfügen über eine entsprechende Hochvoltqualifikation und werden regelmäßig geschult. Dadurch können die besonderen technischen und sicherheitsrelevanten Bereiche elektrifizierter Fahrzeuge bei unseren Arbeiten fachgerecht berücksichtigt werden.

Bedeutet die Hochvoltqualifikation, dass Sie Hochvoltbatterien reparieren?

Nein. Unsere Hochvoltqualifikation ermöglicht den fachgerechten Umgang mit elektrifizierten Fahrzeugen im Rahmen unserer Korrosionsschutzarbeiten. Das Öffnen oder Reparieren von Hochvoltbatterien und anderen Hochvoltkomponenten gehört nicht zu dieser Korrosionsschutzleistung.

Wird die Hochvoltbatterie mit Unterbodenschutz beschichtet?

Nicht pauschal. Eine Hochvoltbatterie ist eine sensible technische Komponente und wird nicht wie eine gewöhnliche Unterbodenfläche behandelt. Der Korrosionsschutz konzentriert sich auf dafür geeignete Fahrzeugbereiche.

Muss bei einem E-Auto die Batterie ausgebaut werden?

Nein. Ein Ausbau beziehungsweise eine Öffnung der Hochvoltbatterie gehört nicht zu unserer normalen Korrosionsschutzbehandlung.

Werden Hochvoltleitungen mit Wachs oder Unterbodenschutz behandelt?

Nein, nicht pauschal. Hochvoltleitungen, Steckverbindungen und andere sensible elektrische Komponenten werden bei der Applikation berücksichtigt und nicht einfach mit Korrosionsschutzmaterial überzogen.

Ist Hohlraumversiegelung bei E-Autos möglich?

Ja, sofern entsprechende Karosseriehohlräume vorhanden, zugänglich und für eine Behandlung geeignet sind. Fahrzeugkonstruktion und angrenzende technische Komponenten werden dabei berücksichtigt.

Was passiert bei Schäden am Batterie-Unterboden?

Bei möglichen Schäden an Hochvoltbatterie oder anderen sicherheitsrelevanten Antriebskomponenten ist zunächst eine entsprechend qualifizierte technische Prüfung beziehungsweise Reparatur erforderlich. Korrosionsschutz ersetzt keine Hochvoltdiagnose.

Erhalte ich nach der Behandlung ein Serviceheft?

Ja. Jeder Kunde erhält bei Fahrzeugabholung ein gedrucktes Serviceheft, in dem die tatsächlich ausgeführten Korrosionsschutzarbeiten und verwendeten Materialien dokumentiert werden.

Bekomme ich automatisch eine vollständige Fotodokumentation?

Nein. Die wesentlichen Arbeitsschritte werden intern fotografisch festgehalten. Eine vollständige Fotodokumentation für den Kunden kann bei Auftragserteilung gegen eine Schutzgebühr von 50 € zusätzlich bestellt werden.

Gibt es später eine Nachkontrolle?

Ja. Unsere Kunden können ihr Fahrzeug jährlich kostenlos zur Korrosionsschutz-Nachkontrolle vorstellen. Diese Kontrolle betrifft die zugänglichen Korrosionsschutzbereiche und ist keine Hochvolt- oder Batteriediagnose. Notwendige zusätzliche Korrosionsschutzarbeiten werden vorher abgestimmt und separat berechnet.

Weitere Fragen zum Korrosionsschutz →

Moderne Technik braucht qualifizierten Korrosionsschutz

Sie möchten Ihr E-Auto oder Hybridfahrzeug langfristig schützen?

Senden Sie uns Fahrzeugtyp, Baujahr, Antriebskonzept und Informationen zur bisherigen beziehungsweise geplanten Nutzung. Unsere hochvoltqualifizierten Mitarbeiter berücksichtigen bei der Schutzplanung die besonderen technischen Bereiche Ihres Fahrzeugs. Danach klären wir, welche Karosserie-, Hohlraum- und Unterbodenbereiche sinnvoll und technisch geeignet behandelt werden können.

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